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Expactation Ratings beschreibt das Verhältnis, wie ProbandInnen Aufgaben bzgl. der Einfachheit oder Schwierigkeit nach Durchführung beurteilen, im Verhältnis zur Wahrnehmung vor der Durchführung des Tasks. Vor der Durchführung bewerten ProbandInnen die erwartete Schwierigkeit aller geplanten Aufgaben (expactation ratings), anschließend werden nach Durchführung des Szenarios die Post-Task Bewertungen gesammelt (experience rating). Fragen könnten folgendermaßen lauten:
  • Vor Durchführung: „How difficult or easy do you expect this task to be?“
  • Nach Durchführung: „How difficult or easy did you find this task to be?” (Vgl. Sauro/Lewis, 2012, S. 215f.)
 
Aufgrund der Tatsache der Vorher/Nachher-Befragung ist es möglich, die Ergebnisse in einem Streudiagramm mit vier Quadranten einzugliedern:
  • Links oben „Promote it“: Hier sind alle Aufgaben angeordnet, welche ProbandInnen zuvor als schwierig beurteilten, sich im Nachhinein aber als einfacher als erwartet herausstellten. Diese Eigenschaften werden in der Regel hervorgehoben.
  • Links unten „Big opportunity“: Diese Tasks wurden davor und danach als schwierig eingestuft und stellen Potential für Verbesserung dar.
  • Rechts oben „Don‘t touch it“: Dieser Quadrant beinhaltet Aufgaben, welche vor und nach Durchführung als leicht beurteilt wurden. Diese können ignoriert werden.
  • Rechts unten „Fix it fast“: Hier sind jene Aufgaben angesiedelt, die von NutzerInnen zuvor als einfach wahrgenommen wurden, sich aber als schwierig herausstellten. Dieser Quadrant zeigt einen hohen Anteil an Unzufriedenheit und stellt den größten Bedarf an Verbesserung dar. (Vgl. Sauro/Lewis, 2012, S. 216.)
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Abbildung: Expactation Ratings Quadranten

(Abbildung entnommen aus: Rich/McGee, 2004, S. 914.)

 
 
 
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Der SMEQ wurde 1985 von Zijlstra/van Doorn, ursprünglich unter der Bezeichnung Rating Scale for Mental Effort (RSME), entwickelt. Es handelt sich hier ebenfalls wieder um eine Einzelfrage mit einer Bewertungsskala von null bis 150 (etwas über null ist bezeichnet mit „Not at all hard to do“ und etwas über 110 mit „Tremendously hard to do“). (Vgl. Sauro/Lewis, 2012, S. 214.)

SMEQ

Abbildung: Subjective Mental Effort Question Fragen-Auszug

(Abbildung entnommen aus: Sauro/Lewis, 2012, S. 215.)

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Die SEQ konzentriert sich, wie der Name schon sagt, nur auf eine einzige Frage: „Overall, how difficult or easy was the task to complete?“ oder auch „Overall, how difficult or easy did you find this task?“. Es geht darum herauszufinden, wie ProbandInnen die Einfachheit einer abgeschlossenen Aufgabe bewerten (ähnlich wie Frage eins des ASQ). (Vgl. Sauro/Lewis, 2012, S. 214.)


SEQ

Abbildung: Single Ease Question Frage

(Abbildung entnommen aus: Sauro, 2012.)

 
 
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Der ASQ wurde zur selben Zeit wie der bereits zuvor erwähnte PSSUQ entwickelt. Der ASQ besteht aus drei Elementen, welche jeweils wiederum anhand einer siebenstufigen Likert-Skala von „strongly agree (=1)“ bis „strongly disagree (=7)“ bewertet werden (selbes Format wie der PSSUQ). Der ASQ konzentriert sich auf die Themen „ease of task completion, satisfaction with completion time“ und „satisfaction with support information“. Wie der PSSUQ steht auch der ASQ ohne Einschränkung frei zur Verfügung. (Vgl. Lewis, 1990, S. 78f.)


ASQ

Abbildung 25: After-scenario Questionnaire Fragen-Auszug

(Abbildung entnommen aus: Sauro/Lewis, 2012, S. 213.)

 
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