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Basierend auf dem SUS, wurde die Usability Metric for User Experience entwickelt. UMUX konzentriert sich allerdings auf die Usability-Definition von ISO 9241-11. Gemessen wird die subjektive Bewertung der wahrgenommenen Usability von ProbandInnen anhand einer siebenstufigen Likert-Skala. Im Gegensatz zum SUS besteht UMUX aus vier Fragen, wobei eine den generellen Aspekt abdeckt und die anderen jeweils die Komponenten Effektivität, Effizienz und Zufriedenheit. (Vgl. Finstad, 2010, S. 323ff.)


UMUX

Abbildung: Usability Metric for User Experience Fragen-Auszug

(Abbildung entnommen aus: Finstad, 2010, S. 326)

 
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Der SUS wurde Mitte der 1980er Jahre von John Brooke entwickelt. (Vgl. Brooke, 1996, S. 189ff.) Der SUS ist einer der populärsten Post-Study Fragebögen. Wie Sauro/Lewis in ihrer Studie feststellten, wurde der SUS von 43% der untersuchten Studien angewendet. Der SUS besteht aus zehn Fragen und die Beantwortung findet anhand einer fünfstufigen Likert-Skala von „stongly disagree (=1)“ bis „strongly agree (=5)“ statt. Die zehn Elemente wurden aus einem Fragenpool von insgesamt 50 Fragen gewählt. 20 ProbandInnen wurden gebeten, eine Software-Anwendung mit allen 50 Fragen zu bewerten. Jene zehn Punkte, welche die größte Unterscheidung zwischen den Systemen aufwiesen, wurden gewählt. Es wird empfohlen, den SUS direkt im Anschluss einer Aktivität, noch vor einer weiteren Diskussion oder einem De-Briefing, auszufüllen. Der Software Usability Scale steht lizenzfrei zur Verfügung. (Vgl. Sauro/Lewis, 2012, S. 198ff.) Der SUS ist ein reliables und valides Instrument zur Messung der wahrgenommen Usability. (Vgl. Sauro, 2011.)


SUS

Abbildung 23: Software Usability Scale Fragen-Auszug

(Abbildung entnommen aus: Sauro/Lewis, 2012, S. 198.)

 
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Der PSSUQ ist ein standardisierter Fragebogen zur Messung der wahrgenommen Zufriedenheit von Computer-Systemen durch EndanwenderInnen. Er basiert ursprünglich auf dem von IBM Ende der 1980er Jahre initiierten Projekt SUMS (System Usability MetricS). Ziel des SUMS war es, Methoden für das Messen von System-Usability, Performance, Usability-Problemen und Zufriedenheit zu validieren und dokumentieren. Der PSSUQ ist eine Weiterentwicklung des CSUQ (Computer System Usability Questionnaire). (Vgl. Lewis, 2002, S. 464.) Die beiden Fragebögen sind, bis auf die Formulierung, ident. Die erste Version des PSSUQ bestand aus 18 Elementen und beinhaltete die vier Bereiche „quick completion of work, ease of learning, high-quality documentation and online information“ sowie „functional adequacy“ ab. Die fünfte Charakteristik „rapid aquisition of productivity“ hingegen konnte noch nicht abgedeckt werden, woraufhin eine weitere Frage ergänzt wurde. In Version zwei des PSSUQ wurde allerdings festgestellt, dass die Fragen drei, fünf und 13 relativ wenig zur Reliabilität des PSSUQ beitrugen. Somit wurden diese drei Fragen entfernt und Version drei des PSSUQ wurde veröffentlicht. Die jeweiligen Fragen werden auf einer siebenstufigen Likert-Skala von „strongly agree (=1)“ bis „strongly disagree (=7)“ beantwortet. Der PSSUQ steht lizenzfrei zur Verfügung. (Vgl. Sauro/Lewis, 2012, S. 192f.)

PSSUQ

Abbildung: Post-study System Usability Questionnaire Fragen-Auszug
(Abbildung entnommen aus: Sauro/Lewis, 2012, S. 193.)

 
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Das SUMI wurde an der University College Cork in Irland entwickelt und basiert ursprünglich auf dem CUSI (Computer Usability Satisfaction Inventory). Anfang der 1990er Jahr wurde das CUSI vom SUMI abgelöst. Das SUMI basiert auf einem 50-Elemente Fragebogen, unterteilt in eine globale Skala mit 25 Elementen und einer Aufteilung in die fünf Sub-Skalen Efficiency, Affect, Helpfulness, Control und Learnability. Jedes einzelne Element wird durch drei Eigenschaften bewertet: Agree, undecided, disagree. Diese sind durch positive und negative Aussagen charakterisiert. Die Verwendung des Fragebogens setzt eine Lizenzierung der Human Factors Research Group (HFRG) voraus. Das SUMI ist in zwölf Sprachen verfügbar. (Vgl. Sauro/Lewis, 2012, S. 190f.)

SUMI

Abbildung: Software Usability Measurement Inventory Fragen-Auszug

(Abbildung entnommen aus: http://sumi.ucc.ie/en/ [23.06.2013].)

 
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Der QUIS wurde 1988 an der University of Maryland erstmals publiziert. Ziel der Wissenschaftler war es, die subjektive Zufriedenheit von NutzerInnen mit bestimmten Aspekten des Mensch-Computer-Interaktion zu messen. (Vgl. Chin/Diehl/Norman, 1988, S. 213.) Der QUIS muss von der University of Maryland lizenziert werden (Kosten zwischen 50 und 750 US-Dollar) und steht in fünf Sprachen und zwei verschiedenen Längen zur Verfügung: Die Kurz-Version beinhaltet 41 Elemente, die Lang-Version 122. Die Elemente werden anhand einer bipolaren neun-Punkte-Skala bewertet (siehe Abbildung 20). (Vgl. Sauro/Lewis, 2012, S. 188.)


QUIS

Abbildung: Questionnaire for User Interaction Satisfaction Fragen-Auszug

(Abbildung entnommen aus: Chin/Diehl/Norman, 1988, S. 215.)

 

Die aktuelle Version des QUIS (7) beinhaltet einen demografischen Fragebogen, Fragen zur generellen System-Zufriedenheit über sechs Skalen und hierarchisch organisierte Messungen von neun spezifischen Schnittstellen-Faktoren (Bildschirm, Terminologie und System-Feedback, Lernen, Systemeigenschaften, technische Anleitungen, Online-Tutorials, Multimedia, Telefonkonferenzen und Software Installationen). Jeder einzelne Bereich misst die allgemeine Zufriedenheit der NutzerInnen in Bezug auf die Schnittstellen anhand einer neun Punkte Skala. Durch das Auswählen von bestimmten Bereichen kann der Fragebogen gut an die jeweiligen Bedürfnisse jeder Schnittstellen-Analyse angepasst werden. (Vgl. http://lap.umd.edu/quis/ [23.06.2013])
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